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Das Konzept von Revitalisierung mit "Synergie aktivierenden Modulen" ist es, durch die getroffenen Maßnahmen die Betriebs- und Erhaltungskosten zu senken und gleichzeitig die Nutzbarkeit der Objekte subjektiv und objektiv zu verbessern. Um dies zu erreichen, wird im engen Dialog mit Nutzern, Planern und Ausführenden eine umfassende Analyse der Bestandssituation durchgeführt. Wesentliche Schritte bei der Revitalisierung sind das Komprimieren der Maßnahmen in einige wenige, leicht fassbare bauliche Elemente, der Einsatz erneuerbarer Energieträger und der Vergleich der Kosten mit denen der konventionellen Baupraxis.
Das Bauvorhaben S.A.M.01 (http://gsarch.squarespace.com/revitalisierung-altenheim-land/) erbringt den Nachweis, dass sich ein tatsächlicher Gewinn an Nutzfläche, Komfort und Nutzungsdauer des Gebäudes ergibt. Die umfassende Betrachtung von Sanierungsaufgaben schafft volkswirtschaftlichen Mehrwert in vieler Hinsicht: innovative Firmen können ihre Aufgabengebiete und ihr Know-how erweitern, durch die Aufwertung und Verdichtung von bestehenden Bauten können die Landschaft zerstörende Neubauten reduziert werden, vorhandene Infrastruktur wird besser ausgelastet, Verkehr wird reduziert.
S.A.M. 02 - Plattenbauten sind Gebäude aus vorgefertigten Stahlbetonplatten. Mit dieser Bauweise wurden in den ehemaligen Ostblockstaaten zahlreiche Siedlungen angelegt. Ein wesentliches Merkmal ist ihre Gleichförmigkeit. Die vorherrschenden funktionellen und gestalterischen Mängel sind das monotone Erscheinungsbild, zu kleine Individualräume, Küchen und Bäder, ungenutzte Verbindungsebenen. In technischer Hinsicht zu kritisieren ist die schlechte Ausführungsqualität, die mangelhafte Schall- und Wärmedämmung und das Fehlen von barrierefreien Zugängen. Das Konzept von S.A.M. 02 beinhaltet eine Strategie zur Loslösung der individuellen Maßnahmen und Kosten von der üblichen industriellen Baupraxis. Mit dieser Hilfe zur Selbsthilfe wird es für jeden Einzelnen möglich nach seinen individuellen Möglichkeiten Sanierungsmassnahmen vorzunehmen
S.A.M. 03 - Ein wesentliches Charakteristikum der Gründerzeithäuser sind ihre oft leblosen Hinterhöfe. Betrachtet man diese als wertvolle Restfläche im Stadtgefüge, so erkennt man das enorme Potenzial dieser Flächen. Die Studie S.A.M. 03 zeigt einen Weg auf, wie man bei Sanierungen von Gebäuden aus diesem Zeitraum unter Einbeziehung der Höfe eine wirkliche Verbesserung der Gesamtsituation erreichen kann. Durch Überdachung und Belüftung von Gründerzeithöfen soll ein zusätzlicher Gewinn an Nutzungsdauer und Nutzbarkeit oft brach liegender Flächen erzielt werden. Die entstehende klimageregelte Zone soll Heizenergie einsparen und für die anliegenden Wohnungen mit abgehängten Elementen bewohnbar werden.
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